Architektur

Die Grande Dame der europäischen Thermen

Die Tamina Therme wurde im April 2008 von ihrem alten Erscheinungsbild befreit, um sie 2009 nach dem Neuaufbau in stilvollem Design erscheinen zu lassen. 115 futuristische Säulen und hohe Decken bestimmen das Architekturkonzept, das ausschliesslich mit weiss lackiertem Fichtenholz umgesetzt wurde. Das zeitgenössische Gebäude besticht durch eine lichtdurchflutete Raumstruktur mit grossen ovalen Fenstern, die dem Blick in die umliegende Natur einen weichen Rahmen geben. Die Form der Fenster erinnert an die Biedermeierzeit, als ovale Rahmen zur wirklichkeitsgetreuen Darstellung der Natur genutzt wurden.

Für den Architekten Joseph Smolenicky bestand beim Entwurf der neuen Tamina Therme die grösste Herausforderung darin, sie in den baulichen Kontext des Grand Resort Bad Ragaz harmonisch einzufügen und gleichzeitig eine gestalterische Eigenständigkeit zu bewahren. Mit der gelungenen Interpretation von «Ferienarchitektur» schuf Smolenicky eine Verbindung zwischen Schweizer Tradition und den am Wasser gelegenen Grand Hotels.

Aufgrund der architektonischen Einzigartigkeit hat die Tamina Therme bereits mehrere Auszeichnungen. Im KKL Luzern durfte die Geschäftsleitung den «Award für Marketing + Architektur 2014» entgegennehmen.

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